Unterstützung nach Erdbeben

NPH Guatemala reist nach San Marcos, um den Opfern des Erdbebens zu helfen.
November 26, 2012 - Schweiz


Am 7. November wurde Guatemala von einem zerstörerischem Erdbeben der Stärke 7.5 heimgesucht, das in ganz Zentralamerika zu spüren war. Leider starben dabei 48 Menschen und die Schäden sind verheerend für die Region von San Marcos, die am meisten vom Erdbeben betroffen ist.

Unsere NPH Familie in Guatemala bekam das Erdbeben, sowie kleinere darauffolgende Nachbeben zwar auch zu spüren. Da wir aber mehr Glück hatten als andere, wollte unser Heim etwas tun, um den betroffenen Leuten von San Marcos zu helfen. Fünf Kinder, zwei Mitarbeiter und eine Freiwillige von unserem Kinderdorf reisten nach San Marcos. Am 16. November um 4 Uhr morgens verliess die Gruppe das Heim mit gepacktem Kleinbus voll von Reis, Bohnen, Soja, Broccoli, Sardinen, sowie Decken, und schenkten ein wenig ihrer Zeit den Opfern des Erdbebens.

Die gespendete Nahrung und die Kleider wurden in drei verschiedenen Heimen der Region verteilt. Später ging die Gruppe weiter zur Stadt San Marcos. Die Freiwillige Elena Crespi sagte über die Erfahrung:

„Die Leute empfingen uns mit einem herzlichen Willkommen, obwohl es ihnen an Vielem mangelte. Dies war umso erstaunlicher, wenn man das kalte Wetter dort berücksichtigte. Die Kinder spielten mit uns, während ihre Familien uns lächelnd zuschauten; andere weinten und erzählten uns ihre Erfahrungen, wiederum andere zeigten uns ihre zerstörten Häuser. Diese Leute leben in grosser Angst. Sie fühlen immer noch Erschütterungen und sind ständig in Alarmbereitschaft. Leider können wir diesbezüglich nichts für sie tun, oder geben, was sie brauchen. Aber ich denke, dass es sie sehr erfreut hat, zu sehen, dass Kinder aus einem Heim wie unserem mit ihnen teilen wollten, was sie haben. Wir haben versucht, sie zu ermutigen und zeigten ihnen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten waren.“

Obwohl dieser Besuch vielleicht nicht gross zu helfen vermochte und unsere neuen Freunde kaum mit dem, was sie brauchten, ausgerüstet waren, konnten wir trotzdem das Leid ein wenig lindern und ihnen zeigen, dass wir für sie da waren.

Wir sind wirklich gesegnet, dass wir die Ressourcen haben, um anderen ein wenig zu helfen. Wir hier in Casa San Andres werden weiterhin die Betroffenen des Erdbebens in unseren Gebeten einschliessen und bitten Sie, dasselbe zu tun. Herzlichen Dank!

Liz Guerra
Kommunikationsverantwortliche

 

 

 

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